In Unterammergau findet sich eine große Anzahl von Kapellen und Flurdenkmälern. Eine kleine Auswahl davon ist hier zu sehen.

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Die Hoadkapelle

Die Hoadkapelle

Die Kapelle findet sich an der Nordseite der Straße an der Engen Laine, der weitere Weg führt in das Gschwand. Sie schaut nach Süden.
Hinter der Türe befindet sich zur Sicherung gegen Einbruch ein schmiedeisernes Gitter. Im Inneren findet sich eine 1,20 Meter hohe Pieta, die vom Bildhauer Georg Meßner der früheren, gestohlenen Pieta nachgebildet wurde.
Des weiteren ist eine Tafel des Hl. Papstes Gregor des Großen zu sehen, der an einem reißenden Bach die Hände segnend erhebt und betet, dass keine Überschwemmung eintreten möge. Und schließlich zeigt die Kapelle ein Bild des hl. Isidorus. Er soll viel gebetet haben, während in der Zwischenzeit seine Feldarbeit von einem Engel erledigt wurde.


Die Kapelle am Josefsflecken

Die Kapelle am Josefsflecken

Die Kapelle findet sich am Josefsflecken, der Flur zwischen dem Langental und den Pürschlinghäusern. Der Grundeigentümer ist die Privatwaldgemeinschaft Unterammergau.
Die Kapelle ist ein prachtvoller Bau im Barockstil und lässt sich gliedern in Vorbau und Hauptbau. Das Gemälde über dem Eingang zeigt den Hl. Josef mit dem Jesuskind und einem Engel.

Ludwig Fischer stiftete 1907 die Figur des Hl. Josef, die sich lange Zeit an einem Baum befand. Im Jahre 1987 setzten Bestrebungen ein, eine Kapelle für die Josefsfigur zu errichten. 1989 wurde mit dem Bau begonnen.
Der Initiator war der Bildhauer Josef Erhart, von ihm stammte der Plan, und er führte den Bau aus. Er hatte viele Helfer und Spender. Im Inneren finden sich viele Täfelchen; auf jedem stehen die Lebensdaten von Unterammergauern und Auswärtigen, die in den Bergen verunglückt sind.

Kapelle vor der Schleifmühlenklamm

Kapelle vor der Schleifmühlenklamm

Beim Pürschling-Parkplatz vor dem Eingang in die Schleifmühlenklamm steht die auch im Volksmund genannte "Kapella", so wurde auch der Platz zum Flurnamen "beim Kapella".
In der Kapelle ein barockes Altärchen, das das den gegeißelten Heiland mit Dornenkrone und Wundmalen zeigt, eine Nachbildung des Gnadenbilds in der Wieskirche. Auf der Tafel links der Kapelle ein geschichtlicher Hinweis: Um 1700 wurde die Kapelle von Wetzsteinmachern erbaut. 1995 übernahmen und restaurierten die Rechtler der Heimweide die Kapelle. Gegeisselter Heiland erbarme Dich unser!

Die Lourdesgrotte am Grottenbacherl

Die Lourdesgrotte am Grottenbacherl

Von der Pfarrgasse führt ein Weg in westlicher Richtung neben dem Grottenbacherl zum neuen Bergfriedhof. Die Grotte steht unterhalb des Friedhofs südlich des Bacherls. Die Schauseite zeigt nach Süden zum Weg. Die Marienfigur steht in der Höhle auf einem Sockel, sie ist ca. 1,50 m groß und trägt eine goldene Krone. Sie ist mit einem blauweißen Umhang bekleidet und hat einen Rosenkranz über den Händen.
Errichtet wurde die Grotte vom Wetzsteinmacher Georg Bader, gest. 1906.